Allgemeine Informationen

Beste Reisezeit
Beide Länder kann man gut ganzjährig bereisen – es kommt darauf an, was man machen und erleben möchte. In der Regel vermeidet man die Regenzeiten. Es gibt zwei davon: eine große von März bis Mai und eine kleine von Oktober bis Mitte Dezember. Die wärmsten Monate sind Januar und Februar. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen sind die Trockenzeiten. Ausserdem richtet sich häufig die Entscheidung der Reisezeit nach der großen Wanderung der Gnu- und Zebraherden in der Serengeti (Tanzania) und in der Masai Mara (Kenia). Die Migration ist zwischen Ende August und Anfang Oktober in der Masai Mara und in der übrigen Zeit i.d.R. in der Serengeti.

Bevölkerung
Kenia:
Die ca. 27 Millionen Einwohner setzen sich aus 42 Stämmen (darunter Masai, weiterhin Kikuyu, Kamba, Luo, Turkana und Somali) und Zuwanderern zusammen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 47,2 Einwohner / m² bei einer Geburtenrate von 3,4 %.

Tanzania: 38 Mio! Die Bevölkerung setzt sich aus über 130 verschiedenen Völkern zusammen. Die Lebenserwartung liegt bei 52 Jahren (Deutschland 76 Jahre), die Säuglingssterblichkeit bei rund 10 Prozent (Deutschland: 0,7 Prozent). Ca. 44 Prozent der Gesamtbevölkerung sind jünger als 14 Jahre. Durchschnittlich bringt jede Frau etwa 5 Kinder zur Welt. Die Analphabetenrate liegt über 22 Prozent. Rund 40 Prozent der Bevölkerung ist arbeitslos.

Devisen
Die Währung in Kenia ist der Kenianische Schilling 1 KES = 100 Cents. Ich empfehle Ihnen die Mitnahme von Reiseschecks in Euro und US$ in kleinen Stückelungen. Alle gängigen Kreditkarten werden in den großen Hotels akzeptiert. Wir empfehlen den Geldwechsel in Kenia, z. B. nach Ankunft am Flughafen. ACHTUNG: Bitte tauschen Sie nicht auf dem Schwarzmarkt. Es lohnt sich sicher nicht und Sie machen sich strafbar. Wir empfehlen Ihnen den Umtausch in Landeswährung NICHT am Flughafen vorzunehmen. Hier ist es schon mal zu Überfällen gekommen. Besser tauschen Sie in einer der Wechselstuben in der Stadt oder in einer Bank. Sollten Sie Reiseschecks in anderer Währung mitnehmen, so ist es unbedingt notwendig, beim Umtausch in der Bank den Reisepass vorzulegen.

Dunkelheit
Aufgrund der Nähe zum Äquator ist der Übergang vom Tag zur Nacht viel schneller als bei uns in Deutschland. Innerhalb von 30 Minuten wird es stockfinster.

Einreise
Kenia:
Sie benötigen einen Deutschen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Reiseende gültig sein sollte. Eine Visumspflicht besteht. Sie bekommen das Visum bei den Botschaften und Konsulaten Kenias in Deutschland oder am Flughafen bei der Einreise. Es kostet 50 US$ pro Person. Wenn Sie das Visum im Vorfeld beantragen möchten, so müssen Sie den gültigen Reisepass und die Reisebestätigung vorlegen.

Tanzania: Nach derzeitigem Stand benötigen Deutsche, Österreicher, Schweizer, Niederländer, Belgier und Luxemburger ein Visum für die Einreise nach Tanzania. Die Formulare dafür erhalten Sie bei Buchung der Reise in unserem Büro. Ihr Reisepass muß noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.
Auch hilfreich ist die Webseite des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de

Fotografie

Staub und Hitze sind eine echte Gefahr für Ihre Fotoausrüstung.
Hier einige nützliche Tipps:

  • Die Kamera nie in der Sonne liegen lassen.
  • Fototasche, die vor Vibrationen und Staub im Auto schützt.
  • Objektiv immer mit Deckel verschließen.
  • Staub nur mit Pinsel oder Blasebalg entfernen. Nicht mit Papier reiben!
  • Ersatzbatterien und Speicher-Karten für die Kamera mitnehmen.
  • Vielleicht zweite kleine Kamera mitnehmen. Sand und Staub haben schon so manche Kamera stillgelegt.
  • Für Tieraufnahmen in der Dämmerung ist ein Stativ empfehlenswert.
  • Farblose UV-Filter verbessern das Bild und schützen das Objektiv.
  • Filmempfehlung: Tagsüber langt 100 ASA, bei Dämmerung mind. 200 - 400 ASA. 

    Bei Problemen mit Ihrer Fotoausrüstung und Zubehör helfen Ihnen die Fotofachgeschäfte in vor Ort gerne weiter.
    Bitte respektieren Sie ausserdem fremde Kulturen und Gebräuche, ein freundliches Fragen vor dem Fotografieren gehört dazu!

    Geografische Lage
    Kenia
    liegt im Osten Afrikas am Indischen Ozean und grenzt im Süden an Tanzania. Der Äquator verläuft quer durch das 582.646 km² große Land, das ist etwa die Größe Frankreichs. Die Grenzländer sind Äthiopien, Somalia, Sudan, Tanzania und Uganda.

    Tanzania liegt am Indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Burundi, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo sowie im Süden an Zambia, Malawi und Mozambique. Das tanzanische Festland besteht aus der 16-64 km breiten Küstenebene mit üppiger tropischer Vegetation, der 213-1067 m hoch gelegenen Masai-Savanne im Norden und dem Hochplateau im Süden, das sich bis nach Zambia und zum Nyassa-See erstreckt. Savanne und Buschland bedecken den Großteil des Landes, Halbwüsten und fruchtbare Küstenebenen machen die verbleibende Landschaft aus. Die Binnengewässer umfassen eine Fläche von über 53.000 qkm, den größten Anteil haben die Seen des Rift Valleys, des ostafrikanischen Grabenbruches. Die Inseln Zanzibar und Pemba, ca. 45 km vor der Nordostküste, gehören zum Hoheitsgebiet.

    Geschichte
    Kenia:

    1498 Portugiesisches Handelsmonopol
    1728 Vertreibung der Portugiesen durch die Araber
    1837 Unterwerfung durch den Sultan von Zanzibar
    1890 Kenia wird englische Kolonie (Helgoland-Zanzibar-Vertrag)
    1951-55 Mau-Mau-Aufstände
    1963 Unabhängigkeit unter Premier Mzee Jomo Kenyatta
    1964 Kenia wird Republik
    1969 Verbot der Opposition bei Wahlen
    1978 Moi wird als Nachfolger Kenyattas Staatspräsident
    ab 1985 Studentenunruhen
    1991 Ausländische Geldgeber verweigern Zahlungen, fordern wirtschaftliche und politische Reformen
    1992 Stammeskonflikte Kelnjin und Luo mit Kikuju. Erste Wahlen mit Mehrparteiensystem: Sieg durch Kanu
    1993 Belastung der Wirtschaft durch starke Flüchtlingsströme aus Krisengebieten (hauptsächlich Somalia)
    1994 Stammeskonflikte
    1995 Internationale Kritik an Menschenrechtsverletzungen in Kenia
    1997 Blutige Auseinandersetzungen zwischen Studenten und der Polizei wegen des Wahlsystems
    1998 Stammeskämpfe an Mombasas Küste mit vielen Toten im Vorfeld der Wahlen. Erneute Wahl Mois (Kanu) zum Staatspräsidenten.

    Tanzania: Tanzanias Geschichte reicht bis in prähistorische Zeiten zurück. Im Norden des Landes, in der Von-Olduvai-Schlucht, wurden die mit 1,7 Millionen Jahren ältesten Fossile eines Menschen, Zinjanthropus Boisei genannt, von dem Anthropologen Leaky gefunden. Wahrscheinlich erreichten bereits um 3.000 vor Christus Ägypter, Araber, Perser und Inder die Küste Ostafrikas. Aber über die Zeit bis zum 8. Jahrhundert ist nicht viel bekannt. Im 8. Jahrhundert n. Chr. richteten arabische Kaufleute auf Zanzibar und anderen Inseln vor der Küste Ostafrikas Handelsstationen ein; von dort aus trieben sie Handel mit dem Festland. Im Lauf der Zeit wurden einige dieser Inseln, darunter Zanzibar und Kilwa auf Kiswani, einer Insel zwischen Dar-es-Salaam und Lindi, zu unabhängigen muslimischen Sultanaten mit gemischter arabischer und afrikanischer Bevölkerung. Nachdem 1498 die Portugiesen unter Vasco da Gama an der Küste gelandet waren, begannen sie den Handel zu beherrschen. 1699 aber konnten die Araber die Portugiesen zwingen, sich nach Madagaskar zurückzuziehen. 1828 verlegte der Sultan von Oman, Said al-Busaidi, seine Residenz nach Zanzibar. Hier förderte er die Erzeugung von Gewürznelken und Palmöl und betrieb Sklavenhandel mit dem Festland. Sein Herrschaftsgebiet umfasste auch Teile des Festlandes, war aber eher ein kaufmännisches als ein territoriales Reich. Im Jahr 1884 schloss Dr. Carl Peters ohne Regierungsauftrag unter Anwendung krimineller Methoden Schutzverträge mit einigen Häuptlingen ab, die ihr Gebiet unter deutschen Schutz stellten. Im Februar 1885 wurden die Gebiete zum deutschen Territorium erklärt. Fünf Jahre später kaufte die deutsche Regierung einen zehn Meilen breiten Küstenstreifen vom Sultan von Zanzibar. Dadurch gelangte sie in den Besitz des ganzen Festlandes. Das Gebiet von Deutsch-Ostafrika stand seit Abschluss der Verträge mit Peters bis 1891 unter Kontrolle der "Deutsch-Ost-Afrika Compagnie". 1891 wird Tanganjika deutsche Kolonie, Verwaltungshauptstadt wird Dar-es-Salaam. Ab 1885 wurden die Grenzen Tanganyikas in mehreren Verträgen zwischen verschiedenen europäischen Staaten ausgehandelt; so einigten sich das Deutsche Reich und Großbritannien 1890 im Helgoland-Zanzibar-Vertrag über ihre Einflussbereiche in Ostafrika. Koloniale Interessen in dem Gebiet hatten ausser Deutschland und Großbritannien auch Portugal und Belgien. Die Verträge übertrugen die Gebiete des heutigen Tanganyikas, Ruandas und Burundis an das Deutsche Reich (Deutsch-Ostafrika). Zanzibar, Kenia und Uganda wurden den Briten zugesprochen, das Kongobecken ging größtenteils an Belgien, Mozambique an die Portugiesen. Die Deutschen investierten große Summen in Tanganyika, um den Nordteil mit Kaffee- und Teeplantagen profitabel zu machen. 1905 kam es zum Maji-Maji-Aufstand. Die antikolonialistisch motivierte Erhebung, die durch Einführung einer Hüttensteuer ausbrach, wurde nach blutigen Kämpfen und einem zweijährigen Buschkrieg 1907 von den Kolonialtruppen niedergeschlagen. Nach dem 1. Weltkrieg verlor Deutschland seine Kolonien und Tanganjika wurde britisches Völkerbundsmandat, 1946 dann britisches UN-Treuhandgebiet. Treibende Kraft im politischen Kampf um Selbstverwaltung und Unabhängigkeit war die TANU (Tanganyika African National Union) unter der Führung des späteren Präsidenten J.K. Nyerere. Wenige Wochen, nachdem Großbritannien 1963 Zanzibar in die Unabhängigkeit entlassen hatte, wurden der Sultan und die konservative Regierung in einer blutigen Revolution gestürzt. Die linksgerichtete Afro-Shirazi Party unter Amani Karume errichtete die Volksrepublik Zanzibar und Pemba. 1964 schloss Tanganyika sich mit Zanzibar zur Vereinigten Republik Tanzania zusammen; TANU und ASP (die Partei Zanzibars) fusionierten zur "Partei der Revolution" CCM. 1961 wird Tanganjika unabhängig und ein Jahr später Republik und Mitglied im Commonwealth. 1964 schließlich verbinden sich Tanganjika und Zanzibar unter dem Namen Tanzania. In den folgenden Jahren versucht die Regierung einer Einheitspartei, einen afrikanischen Sozialismus aufzubauen. Ziele sind: die Stärkung des sozialistischen Programms in den Städten und auf dem Lande; die Selbstversorgung auf dem Lebensmittelsektor zu erreichen; die natürlichen Ressourcen besser zu nutzen; eine gerechtere Verteilung der erwirtschafteten Güter zu erreichen; die wirtschaftlichen Unterschiede zu verringern. Im Herbst 1984 muss der Regierungschef Nyerere eine Revidierung des Sozialismus-Projekts bekannt geben und dessen Misserfolg damit indirekt einräumen. 1986 beschließt die Regierung Reformen, die ein Jahr früher noch als Verrat am Sozialismus gegolten hätten. Die Agrarpreise werden erhöht, die Einkommensteuer wird gesenkt, die Währung abgewertet und die Subventionen reduziert. 1995 finden die ersten Mehrparteien-Wahlen statt, aus der die Oppositionspartei CCM als Sieger hervorgeht. 2000 werden in Tanzania zum zweiten Mal Mehrparteienwahlen durchgeführt.

    Gesundheit
    Wüstenklima, tropisches und subtropisches Klima bedeutet vielfach vermehrte Schweißabsonderung und damit vermehrtes Ausscheiden von Körpersalzen. Wenn dann noch zusätzlich aufgrund andersartiger Ernährung Durchfall auftritt, verliert der Körper zuviel Flüssigkeit und Mineralien. Die Folge sind Kreislaufbeschwerden, die im Extremfall zum Kollaps führen können. Deshalb sollten Sie stets darauf achten, genügend Flüssigkeit (mindestens 2-4 Liter pro Tag) aufzunehmen und mit der Nahrung auch etwas Salz zuzuführen. Zurückhaltend sollten Sie mit Alkoholgenuss sein, vor allem, wenn Sie sich anschließend der prallen Mittagssonne aussetzen. Halten Sie sich lieber an die Regel erfahrener Tropenreisender, die besagt: Keinen Alkohol vor Eintritt der Dämmerung.

    Hauptstadt
    Kenia:
    Regierungssitz ist Nairobi mit ca. 1,5 Mio Einwohnern. Kenia ist eine präsidiale Republik und besteht aus 7 Provinzen und 53 Distrikten.

    Tanzania:
    nominelle Hauptstadt ist Dodoma. Mit 203.833 Einwohnern größte Stadt, aber Regierungssitz ist Dar es Salaam mit 1.482.000 Einwohnern

    Impfungen
    Für die Einreise aus europäischen Ländern nach Kenia sind keine Impfungen vorgeschrieben. Sie sollten dennoch darauf achten, dass Sie die üblichen Schutzimpfungen aufgefrischt haben. Lassen Sie dies im Zweifel von Ihrem Hausarzt bestätigen. Wir raten aber unbedingt, die Impfungen gegen Hepatitis A+B, Typhus und Gelbfieber durchzuführen. Hepatitis A + B wird vornehmlich durch schlechtes Trinkwasser, Speichel und Blut übertragen. Ausserdem ist eine Malaria Prophylaxe dringend erforderlich. Wir empfehlen zur Zeit das Mittel „Malarone“.

    Tanzania: Normaler Impfschutz über Tetanus, Diphtherie und Polio sollte vorliegen. Hepatitis A und B Schutz sowie Malaria Prophylaxe werden empfohlen. Bitte konsultieren Sie Ihren Hausarzt.

    Infrastruktur
    Kenia verfügt über ein Eisenbahnnetz von 2.733 km und ein Straßennetz von 64.590 km. Der größte Hafen ist Mombasa, der im Jahre 1992 7,9 Mio Tonnen Fracht umgeschlagen hat. Ausserdem gibt es noch einen Küstenhafen in Lamu und einen Binnenhafen am Victoria See in Kisumu. Es gibt jeweils einen Internationalen Flughafen in Nairobi und Mombasa. Im ganzen Land gibt es 301 Krankenhäuser, aber auf 7.069 Einwohner kommt nur ein Arzt. 90 % der schulpflichtigen Kinder besuchen Schulen.

    Internet
    Kenia
    verfügt über ausgezeichnete Internet Service-Provider: In vielen Hotels und Lodges stehen Email- und Internetdienste zur Verfügung. In den meisten Städten gibt es zahlreiche private Einrichtungen und Internetcafes, in denen Email-Dienste und Internetanschlüsse angeboten werden.

    Kleidung
    Im Hochland ist in der Regel Sommerkleidung angebracht. Ein Pullover am Morgen und am Abend sowie in klimatisierten Räumen ist allerdings zweckmäßig. An der Küste benötigt man leichte Sommerkleidung. In den Hotels wird zur Abendmahlzeit auf korrekte Kleidung Wert gelegt. Ausserhalb der Städte ist die Kleidung ungezwungen. FKK und Oben-ohne-Sonnenbaden ist gesetzlich verboten. Für Foto-Safaris sollte man festes Schuhwerk und bequeme Kleidung in gedeckten Farben dabei haben.

    Klima
    Kenia:
    An der Küste herrscht tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit, die Jahresmitteltemperatur liegt bei 30,5 °C am Tag und 22,5 °C in der Nacht.
    Im Hochland ist das Klima gemäßigt, die Jahresmitteltemperatur beträgt hier 23,5 °C bei Tag und 11,5°C bei Nacht. Es gibt zwei Regenzeiten: eine große von März bis Mai und eine kleine von Oktober bis Mitte Dezember. Die wärmsten Monate sind Januar und Februar.

    Tanzania: Die idealen Reisezeiten liegen in den Trockenzeiten von Dezember bis März und von Juni bis Oktober. In diesen Zeiten gibt es die besten Sichtverhältnisse für Kilimanjaro-Besteigungen, die besten Tierbeobachtungsmöglichkeiten wegen der Wanderbewegungen der Herden sowie in aller Regel blauen Himmel über Zanzibar. Die Temperaturen liegen im Flachland ganzjährig zwischen 25-30°C.

    Malaria-Risiko
    Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in beiden Ländern, nur Gebiete oberhalb 2.500 m gelten als malariafrei. Die Krankheit wird durch den Stich eines Moskitos, meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang, auf den Menschen übertragen.

    Medizinische Vorsorge und Sicherheit
    Schwimmen Sie auf gar keinen Fall in den Seen und Flüssen der Länder des Östlichen Afrikas, da dort Billharziose-Parasiten vorkommen können.

    Unterschätzen Sie bitte nicht die negative Auswirkung der intensiven Sonnenstrahlen Afrikas. Es wäre zu schade, wenn Sie einen Tag Ihres Urlaubes mit einem Sonnenbrand im Hotelzimmer verbringen müssen. Südafrika hat eine sehr hohe UV-Strahlung, speziell in den Sommermonaten (Mittagssonne). Wir empfehlen eine gute Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, einen Sonnenhut und langsame Gewöhnung an die Sonne.

    Sprache
    Die Nationalsprache Kenias ist Kisuaheli, Englisch ist Amts- und Geschäftssprache.

    Tanzania: Kisuaheli und Englisch. Bantu, nilo-hamitische und khoisanische Sprachen werden ebenfalls gesprochen.

    Stromspannung
    220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Einige Hotels haben auch Stecker für Rasierapparate mit 110 Volt. Die Mitnahme eines Adapters ist zu empfehlen, da sich die Stecker von europäischen Modellen unterscheiden. Es gibt hier Adapter zu kaufen. Es wird ein britischer 3-Loch-Adapter benötigt.

    Straßenverhältnisse
    Hauptverkehrsstraße Nord-Süd ist Teerstraße. Die restlichen Straßen (für unsere Touren) sind so genannte ‘Waschbrettpisten’. Diese können je nach vorheriger Wetterlage sehr holprig, staubig oder rutschig sein. Safaris in den südlichen Teil Tanzanias organisiert man am besten durchweg mit Kleinflugzeugen.

    Telefon
    Die Vorwahl von Deutschland nach Kenia ist 00254. Von Kenia und Tanzania nach Deutschland 0049. Tanzania erreichen Sie unter 00255.
    Mobilfunk: Derzeit gibt es Roaming-Abkommen von allen deutschen Mobilfunkanbietern mit dergleichen Anbietern in Kenia und Tanzania. Nur ist das Netz nicht immer vorhanden!

    Tierwelt
    Das östliche Afrika ist berühmt für seine reichhaltige Tierwelt, insbesondere für seine sogenannten „Big Five“ in der Savanne: Elefanten, Büffel, Nashörner, Löwen und Leoparden. Ausserdem gibt es noch weitere Großsäuger wie Zebras, Giraffen und Geparden, die in den Nationalparks und Wildreservaten leben. Das östliche Afrika hat zudem eine artenreiche Vogel- und Reptilienwelt.

    Vegetation
    Wüstenlandschaft prägt den Norden, Savanne den Süden, fruchtbare Ebenen gibt es an der Küste und den Ufern des Victoria-Sees. In den Küstenwäldern finden sich Palmen, Mangroven, Teakbäume und Sandelholzbäume. In den Gebieten bis zu einer Höhe von etwa 900 Metern kommen Affenbrotbäume, Euphorbien und Akazien vor. Typisch für die Vegetation in Höhenlagen zwischen 900 und 2.700 Metern sind weiträumige Savannen (Grasländer). Zu den wichtigsten Arten im dichten Regenwald gehören Kampferbäume und Bambus.

    Währung
    Kenia:
    Der Kenia Schilling (KSh) ist unterteilt in 100 Cents. Für 1 Euro erhält man ca. 68 KSh, 100 KSh sind etwa 1,41 Euro (Stand Feb. 2002). Die Ein- und Ausfuhr von Landes- sowie Fremdwährung sind nicht beschränkt. Bei Ein- und Ausfuhr von Fremd- und Landeswährung im Gegenwert von über 5.000 US$ muss diese deklariert werden.
    Der Geldumtausch ist in allen größeren Banken möglich, die Quittungsformulare sollten Sie aufbewahren. Vorsicht vor Schwarzhändlern mit „Lock-Umtauschkursen“ – Devisenvergehen werden bestraft.

    Tanzania: Tanzania Shilling (1 TSh=100 Cents). Die Ein- und Ausfuhr von TSh ist nicht erlaubt. Umtausch von Euro / U$ ist in den meisten Lodges möglich, der Rücktausch erweist sich als schwierig. Von daher nur in ‘überschaubaren’ Mengen tauschen. In den Lodges und einigen Geschäften kann auch in US$ oder mit Kreditkarte gezahlt werden. US$ und Euro Reiseschecks können eingetauscht werden. Euroschecks werden nicht akzeptiert.

    Zeitverschiebung
    Mitteleuropäische Zeit + 2 Stunden, zur Sommerzeit + 1 Stunde.