Kenia / Tanzania
Thonga Beach Südafrika

Wahrhaftige Schönheit

Vom belebten Nairobi über den Flamingo-Reichtum des Lake Nakuru, die endlosen Weiten der Serengeti hin zu den schneeweißen Sandstränden der Küste. Erleben Sie das faszinierende Zusammenspiel der Natur. Erfahren Sie die Artenvielfalt weltberühmter Wildparks wie der Masai Mara, des Ngorongoro Kraters und genießen Sie den Blick auf den größten Berg Afrikas – den legendären Kilimanjaro. Hier liegt das wahre Afrika.

Der große Graben
Ostafrika gehört zu einem der schönsten Flecke weltweit. Die Grenzen liegen auf der Landkarte östlich des Nils respektive des ostafrikanischen Grabenbruchs. Man sagt, dieser Graben – das „Rift Valley“ - sei vermutlich vor rund 20 Millionen Jahren nach einem Vulkanausbruch entstanden. Er ist bis zu sagenhafte 300 Kilometer breit und hat eine Länge von 9000 Kilometer. Entlang des ostafrikanischen Grabenbruchs sind faszinierende Landschaften entstanden: Vulkane, Gebirge, Seen und Geysire säumen den Graben auf einer Länge von 6000 Kilometern.

Faszinierende Vielfalt
In Ostafrika herrschen vier Sprachfamilien vor, die von über 200 Völkerschaften gebraucht werden. Die größte Volksgruppe sind die Bantu, eine aus zahlreichen Völkern bestehende Gruppe.

Die Massai, ein nomadisches Hirtenvolk, sind wahrscheinlich das bekannteste Volk in Ostafrika. Die großen Massai-Krieger, die Moran, in den roten Gewändern und den langen, ockergefärbten Haaren stellen für Europäer den Inbegriff des stolzen afrikanischen Naturvolkes dar.


Tanzania
Kein anderes afrikanisches Land überwältigt mit einer solchen Naturvielfalt: Die weiße Schneekrone des größten Bergs Afrikas, des Kilimanjaro, überblickt Millionen von Wildtieren — Elefanten, Zebras, Gnus, verschiedene Gazellenarten, dazu Raubtiere und zahllose Vogelarten. Das Weiß des Berges spiegelt sich in den palmengesäumten Sandstränden der Küste wider. Die idealen Reisemonate sind von Januar bis März und von Juli bis Oktober.

Die Serengeti
Abenteuer, Weite und Tiere — Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael haben dafür gesorgt, dass die Serengeti im Norden Tanzanias als Lebensraum unzähliger Wildtiere und Pflanzen bis heute Bestand hat. Tausende von Gnus, Zebras, Elefanten und Löwen haben dank seiner Arbeit weiter eine Zukunft. Die alljährliche „Great Migration“, die Wanderschaft von Millionen von Wildtieren zwischen der Serengeti und der immergrünen Masai Mara im Norden Kenias ist ein gigantisches Ereignis, das keinen Besucher unberührt lässt.

Schneeweißer Sand
Der Indische Ozean brandet auf einer Länge von 800 Kilometern an tropische Korallenriffe oder weiße, palmengesäumte Strände und Mangrovenküsten. Die Insel Zanzibar, nur 37 km von der tanzanischen Küste entfernt und ein Synonym für Inselzauber, lockt mit Exotik, Gewürzen, Seefahrer-Romantik und 1001 Nacht. Zanzibar verzaubert mit menschenleeren, endlosen und schneeweißen Sandstränden, türkisblauen Lagunen, Mangroven-Sümpfen und felsigen Meeresarmen. Taucher finden hier eine intakte und praktisch unberührte Unterwasserwelt.

Ngorongoro Krater
Früh am Morgen lichtet sich der Nebel über den Kratern des Ngorongoro. Dann kommen die Tiere: Elefanten, Gazellen und Antilopen, Paviane und Meerkatzen, Löwen und Schakale. Sie alle drängen sich in das Tal des weltbekannten Vulkankraters, der zum UNESCO Weltnaturerbe gehört.


Kenia
Vasco da Gama war im Jahre 1498 der erste. Ihm folgten so berühmte Persönlichkeiten wie die Schriftstellerin Karen Blixen, Ernest Hemingway und auch Winston Churchill. Sie alle ließ die Faszination Kenia nicht mehr los. Neben echtem Wildnisgefühl locken Kenias Küstengebiete mit traumhaften Stränden — verbinden Sie Abenteuer und Romantik. In Kenia trifft man auf die «Big Five» der Savanne — Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden. Kenia ist zudem ein Paradies für 450 verschiedene Vogelarten, darunter Strauße, Kraniche und Geier. Der Tsavo ist der größte Nationalpark des Landes, der Amboseli bekannt für seine weite Savanne und seine Elefantenpopulation. Kenia ist jederzeit und ganzjährig eine Reise wert.

Masai Mara
Der berühmteste und meistbesuchte Nationalpark Kenias begeistert mit einer großartigen Tiervielfalt. Die atemberaubende Weite der Savannenlandschaft ist zum Beispiel bekannt aus dem Film «Out of Africa». Im Rahmen der „Great Migration“ ist der Höhepunkt die Überquerung des Mara Rivers, während dieser sich dramatische Szenen abspielen: die Gnus und Zebras kämpfen mit der Kraft des Wasserstroms und hungrige Krokodile warten regungslos im Strom auf ihre Beute.

Amboseli Nationalpark
Nahe der Grenze zu Tanzania gelegen, ist der Amboseli Nationalpark wegen des unvergleichlichen Blicks auf den schneebedeckten Kilimanjaro bekannt. Zebras und Gnus sind ständig auf der Hut vor Löwen, Geparden und Leoparden, und auch Schakale und Hyänen hoffen, von den Jagdkünsten der Großkatzen zu profitieren. In den Flüssen tummeln sich Flusspferde, während Nashörner und Giraffen die Ebene durchstreifen.

Samburu Nationalpark
Offene Grassavanne, Dornbuschsavanne und einige felsige Hügel wechseln sich im Samburu-Reservat ab. Vereinzelte Akazien setzen Farb- und Orientierungspunkte in der weiten Savannenlandschaft. Lebensader ist der Fluss Uaso Nyiro, an dem sich während der Trockenzeit unzählige Tiere einfinden.

Rift Valley (Lake Nakuru, Lake Naivasha)
Das Rift Valley, der große Ostafrikanische Grabenbruch, beherbergt zwei riesige Seen. Der Lake Nakuru leuchtet in zartem Rosa bis Pink. Riesige Flamingoschwärme sind hier zu Hause. Bergsteiger, Vogelkundler und Geologen finden deshalb gleichermaßen ihr Dorado. Der Lake Naivasha und seine Umgebung glänzen mit unvergleichlicher Farbenpracht. Hier gedeihen Rosen und andere Blumen, während auf dem See Pelikane seelenruhig ihr Gefieder putzen.